Salt Lake City
Wenn man nach Salt Lake City kommt, sollte der erste Weg hoch auf Capitol Hill führen. Hinter dem Capitol führt eine Straße durch eine noble Siedlung hoch nach oben. Ein Blick, den Sie nie wieder vergessen. Diese Weite, diese Ruhe, genießen Sie es.
Mir hat es damals die Indianerfigur vor dem Capitol angetan. so stellt sich der Europäer den stolzen Eingeborenen vor. Ob das aber mal nicht ein Trugbild war. jedenfalls ein sehr schönes Fotomotiv, wenn auch nur schwer in seiner Gesamtheit zu erfassen. Man sieht wieder wie wichtig eine gute Fotoausrüstung ist.
Ein Besuch im Capitol lohnt. Alles ist aus weißem Carrara-Mamor extra aus Italien importiert.

Die einzelnen Staaten haben sich beim Bau ihrer Capitos eine wirklichen Kampf geliefert, schöner, größer, weißer.

Salt Lake City wird immer in einem Zuge mit den Mormonen, den Heiligen der Letzten Tage oder den Later Days Saints (LDS) wie sie sich selbst nennen, genannt. Bis auf die weiße Kirche selbst, kann man den gesamten Bezirk und auch den Tabernakel, der ganz aus Holz, ohne einen einzigen Nagel gebaut wurde, besuchen.
Wundern sie sich aber nicht, wenn "rein durch Zufall" eine Mormone aus Ihrer Stadt neben ihnen steht und Ihnen die Führung anbietet. Sie können Freunde fürs Leben gewinnen.

Aus dem Tabernakel werden wunderschöne Gospelchöre per Fernsehen in die ganze USA übertragen.

Ein wirkliches Erlebnis. Aber auch der Besuch des Museums, das den Leidensweg der der ersten Siedler beschreibt, ist es wert zu sehen.

Genauso wenig sollten Sie einen Bummel durch die verschiedenen Malls in Salt Lake verpassen.

aber total imposant, wenn auch stilistisch nicht so schön ist die große Mall etwas außerhalb. Einen so großen Parkplatz vor einem Shoppingcenter habe ich bis dahin noch nicht gesehen.

Aber gab es denn 1997 schon das Centro in Oberhausen? Und selbst wenn, das Panorama wie hier, ist kaum zu überbieten.

 
     
Park City
     
Als ich vor einigen Jahren mit meinem Chef das erste Mal in Salt Lake City war, wollte er mir unbedingt das beste Prime RIB in ganz USA vorstellen.

Ein riesen Steak. Also ab mit dem Auto nach park City. Auf der Hinfahrt fing es leicht an zu schneien.

Wir dachten uns nichts dabei.

Als wir dann nach 1 1/2 Stunden aus dem "Claim Jumper" kamen (es war wirklich ein sehr gutes und großes Stück Fleich - die Speisekarte ist auf Flaschen gedruckt), lagen gut 15 cm Schnee auf dem Auto.

Die Fahrt zurück nach Salt Lake werde ich nie vergessen. Ein regelrechter Blizzard, die Scheibenwischer haben den Schnee nicht wegschaffen können. Also alle paar Minuten das Fenster auf und mit der Hand nachgeholfen.

Rechts und links standen die LKWs bereits im Graben. Kurz vor Salt Lake war eine Straßensperre.

Zurück im Hotel hörten wir dann, dass direkt hinter uns der Highway gesperrt wurde.

Mit dieser Geschichte im Hinterkopf und dem Wissen, dass Park City ja bald

Austragungsort für die Winterspiele werden sollte, mussten wir Park City besuchen. Diesmal aber mit Allrad und mit erfahrenem Fahrer.

Park City trägt seinen Namen wirklich zurecht und ist zu Recht sehr teuer. Was aus dieser aletn Silberstadt geworden ist, ist sicher nicht nur dem Sundance Film Festival zu verdanken

Wenn Sie die Gelegenheit haben, besuchen Sie Park City, ein richtig nettes Städtchen, war es zumindest 1997
Coppermine
Eigentlich wollten wir nur mal rüber zur anderen Talseite. Aber alleine die Fahrt dauerte über 1,5 Stunden. Dann war die Bergwand vor uns mit einer schmalen Straße, die quasi in ihn hineinführte.

Irgendwo hier soll das größte von Menschen geschaffene Loch auf der Erde, die Coppermine, sein.

und dann standen wir auf dem Parkplatz vor Reifen von ungeahnten Dimensionen.

 Und die Schaufellader noch um ein Vielfaches größer. Man glaubt kaum, dass die winzigen Autos dort unten im Loch solche Ausmaße haben.
     
   
Der Salt Lake gab Salt Lake City den Namen. Im Winter oben auf den Bergen zu stehen und diese lange lange Tal unter sich zu sehen - diese Ruhe - diese Erhabenheit - man fühlt wie klein und unbedeutend man ist.