Arches National Park
     
Von Moab aus fährt man noch ein Stück Richtung Norden über den Colorado. in einer weitgezogenen Linkskurve sieht man rechts den Eingang zum Park, dahinter eine Steilwand mit Serpentinen. Der eigentliche NP liegt auf dem Hochplateau.

Nimmt man die Straße parallel zum Colororado oder fährt weiter Richtung Canyon Land NP kann man einzelne der Windows und Formationen von weitem sehen. Aber der direkte Kontakt ist ein einzigartiges Erlebnis.

 

Jeder Stein und jeder Bereich hat seinen eigen Namen. Vom Windows Arch zum Double Arch, Balanced Rock, Landscape Arch, Tunnel Arch, Devils Garden, Elephant Rock, ....

Versuchen Sie in den Bildern das ein oder andere zu erkennen und dann versuchen Sie es mal in Realität.

 
 

     
Der Delicate Arch
Jahre zuvor, als ich den ersten Prospekt von ONYX Graphics gesehen habe, wo auf dem Cover ein seltsamer Steinbogen hoch oben auf einem seltsamen Plateau zu sehen war, keimte in mir der Wunsch, diesen Bogen aus der Nähe zu sehen.
Eine der vielen Abzweigungen im NP führt auch zu Wolfs Ranch, einem früheren Jäger, der in dieser Einöde lebte.
von seinem Haus aus gibt es eine ersten Blick auf den Delicate Arch.
Doch wie klein er von unten aussieht, und so unscheinbar zwischen anderen Felsspitzen und noch so viel weiter oben.
Um an ihn zu gelangen sind es noch einige Minuten mit dem Auto und einige hundert Meter höher auf das Plateau zu fahren.

Aber der Zoom des Fotoapparaten erlaubt bereits einen ersten näheren Blick.

Und man sieht ganz deutlich, dass Menschen zwischen den wuchtigen Beinen herumturnen. Da müssen wir auch hin.
Doch zunächst zurück zum Auto und vorbei an anderen mächtigen Felsen.

Dann Auto stehen lassen und noch einen ordentlichen Fußmach unternehmen, der noch einmal einige Höhenmeter überwindet. Damit man den Weg auch wirklich findet, sind überall kleine Steinhaufen aufgetürmt.

Dann ein letzter schmaler Grad und man steht vor einer riesigen Mulde auf deren anderer Seite sich der mächtige Bogen erhebt.

Wie soll man dieses erhabene Gefühl beschreiben, hunderte von Metern über dem Meeresboden auf einem ehemaligen Meeresboden zu stehen.

Wenn nur der Lärm der anderen Menschen nicht wäre, die um die Steine Nachlaufen spielen. Der Blick rundum ist überwältigend. Die La Sal Mountains im Hintergrund und überall wunderschön ausgewaschene Felsformationen. Jede einzelne möchte ich untersuchen.

Aber der Park hat ja so viel mehr zu bieten. Und so muss es denn sein. Zurück zum Auto und weiter.

Devils Garden